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Haus Hessen

Das Haus Hessen geht auf das Fürstenhaus Lothringen-Brabant (die „Reginare“) zurück, das durch Einheirat in das erlöschende Haus der Ludowinger, seit 1131 Landgrafen von Thüringen, deren westliche Landesteile (Hessen) um 1264 übernahm.

Das Haus Hessen teilte sich danach in zahlreiche Linien und Zweige auf, die über verschiedene Zeiträume in diversen selbständigen Territorien des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation herrschten. Zuletzt regierten sie bis 1866 als Kurfürsten in „Hessen-Kassel“ (= Kurhessen) und als Landgrafen in „Hessen-Homburg“ sowie bis 1918 als Großherzöge in „Hessen-Darmstadt“ (= Großherzogtum Hessen).